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Margarete von Dänemark

 


Tochter des Königs Christoph I. von Dänemark
und der Margarete von Pommerellen, Tochter von Herzog Sambor II
Geburtdatum unbekannt Gestorben nach 2.2.1306
1278 Vermählung mit Graf Johann II. zu Kiel
Die Vermählung wurde 1283 erstmalig urkundlich erwähnt.
Aus dieser Ehe gingen drei Kinder hervor:
Christoph, geboren 1296, gestorben 1313 zu Kiel.
Mechthild, vermählt mit Niklot Graf von Wittenburg, gestorben im Jahre 1318, begraben im Kloster Wismar.
Adolf zu Sebgeberg, vermählt mit Luidgard, Tochter des Johann III. von Mecklenburg, gestorben 1315.

Als Tochter des Christoph I. von Dänemark wuchs Margarete ohn’ Sorg’ und Müh’ auf. Margaretes Bruder und Sohn von König Christoph I. Erich V. Glipping, geboren 1249 wurde bereits 1254 als Thronfolger gewählt und trotz der Auseinandersetzungen zwischen Kirche und König in Viborg gekrönt (Weihnachten 1259).

Nach dem plötzlichen Tod am 29. Mai 1259 des Vaters durch Vergiftung übernahm Königin Margareta Sambria die Vormundschaftsregierung.

In der Schlacht auf der Loheide gegen Herzog Erich I. Abelsen und die Grafen von Holstein wurden Erich V. und die Mutter Margarete von Pommerellen gefangengenommen. Der junge König Erich V. wurde für zwei Jahre dem Markgrafen von Brandenburg übergeben. Daraus folgte seine spätere Heirat (1273) mit Agnes, der Tochter des Markgrafen Johann I.

Durch die fortgesetze Verpfändung von Krongut an deutsche Fürsten kam es zur Heiratsabsprache mit Graf Johann II. zu Kiel. Die Vermählung folgte im Jahre 1278, wurde aber erstmals 1283 urkundlich erwähnt. Aus dieser Ehe gingen drei Kinder hervor, Christoph, Mechthild und Adolf. Margarete von Dänemark wurde am 2.2.1306 letztmalig urkundlich erwähnt durch die Stiftung einer Vikarie an das Kloster Preetz von Johann II. zum Seelenheil seiner Eltern.