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 Das 1.Mai- Wochenende rückt immer näher. Ist der Winter jetzt vorbei? Ja und wie! 

Jetzt aber los und die Heerlagersachen aus den Winterverstecken kramen. Wo sind die Heringe, wo die Böcke für die Tische, wo die Becher, wo ist mein Untergewand?

Ach ja, ich weiss. Alles ist wieder da. Jetzt noch ein paar mal telefonieren und dann Anhänger und Auto vollstopfen.Plötzlich ist es Donnerstag 11:30. Thorsten, Ninnoc, Julia, Bruder Neri und Chris. (Ich hoffe niemanden vergessen zu haben) sind auch schon hier. Anhänger anhängen --- haben wir genug zu Essen und Trinken?--- und dann gehts los, nach Bad Bodenteich. Alles geht gut, aber dann, 5 km vor BaBo, Umleitung 16km.
Geschafft, einmal nachgefragt und Gelände gefunden.Und da ist auch schon Johannes, kurze Begrüssung und Aufbauplatz gezeigt.

Grosse "Wiese", kleine Lagebesprechung, wo kommt welches Zelt hin, wo das grosse Aufenthaltsdach. Alles klar und es wird aufgebaut und aufgebaut und aufgebaut. Irgendwie ist der Boden hier so merkwürdig federnd beim Pflöcke einschlagen, so wie als wenn hier ein Teich oder See zugeschüttet wurde. Aha, deshalb "Bodenteich".

Dann kam Steffi und räumte Rudolfs Zelt auf und ein. Irgendwann am Abend haben wir etwas gegessen und uns zufrieden unser, noch nicht ganz fertiges, Lager betrachtet.-Prima-.

Am nächsten Morgen ging`s weiter mit Restaufbauarbeiten, immer unterbrochen von: "Mensch das sieht doch gut aus,oder?" Aber dieser Wind. Er fegte über die riesengroße freie Fläche ungebremmst auf das Lager zu und brachte jede Menge "Erdenstaub" mit sich und verteilte diesen schön gleichmässig im gesammten Zelt. Aber es war immer mehr oder weniger sonnig und Tagsüber auch warm.

Der Markt war wieder, wie immer, gut. Aber wo war der Bäcker? Nicht da, ja nee is´ klar. Aber zum Glück haben ja die meisten, wie im Mittelalter üblich, ein "Händi",--was ist das denn?--und so konnte Steffi, sie war zwischendurch zu Hause weil sie am Freitag noch arbeiten musste, Brot mitbringen.Auch ihre Eltern, die uns besuchten, versorgten uns redlich. Mit Steffi kam auch Anika am Freitag. Meine Gemahlin konnte nur am Sonntag bei uns sein, sie hatte sich eine blöde Krankheit eingefangen. Nun gabs nochmal lecker Essen. Aber vorher, am Abend, haben wir uns in Etappen die Pest angesehen, es war schaurig schön wie fast immer.

Und dann in der Nacht gab es Regengüsse. Rudi blieb "extra" wach um aufzupassen und dann Sonntag Morgen, ich glaube so um 5 Uhr, stürmte er ins Zelt:"Wir saufen ab,wir saufen ab". Aber da hat Rudi etwas zu schwarz gesehen. Auf jeden Fall konnten wir nun schön früh aufstehen, weil Morgenstund hat Gold im Mund. Man bin ich müde. Aber wie schon berichtet kam meine liebe Frau und brachte heissen Kaffee und Hannah mit.

Allen hat dieses Lagerwochenende wohl gut gefallen. Anika und Ninnoc haben sich sofort gefunden und sind oft gemeinsam auf Erkundung gegangen. Ninnoc war hin und weg, und sagte, als sie zurückkam:"Es ist wie wenn man nach Hause kommt!". Schön, daß es allen gefallen hat.

Am Sonntag spät Nachmittag dann der angekündigte Regen. Ruth, Hannah, Julia und Jörn mussten wieder nach Hause, wegen Schule und Arbeiten. Später fuhren alle Anderen.
Nun saßen wir da, Rudi und ich, und guckten den anderen Lagerleuten beim Abbau im Regen zu. Wir wollten ja erst am Montag alles zusammenpacken. Und das war auch gut so. Am Montag hatten wir dann allerfeinstes "hol dir einen Sonnenbrand"-Wetter mit leichter warmer Brise. Wir fingen an abzubauen, aber was war das? Der Boden hielt die Heringe fest, wie als wären sie angewachsen. Also mit dem Spaten aushebeln. Und wo ist nun der Spaten? Tja, ausgeliehen und weg, Danke! Zum Glück waren noch einige andere Leute (die Ritter unterm Greifenbanner! Danke!) da und halfen uns mit einem Spaten aus, den sie auch wiederbekamen. 16-17 Uhr fertig und hatten alles trocken verstaut.

Ja, das war für mich ein schönes erstes MA-Lager in dieser Saison. Und dann ist schon bald Pfingsten und Hohenwestedt.

Euer

Graf Johann II zu Kiel

Wappen

 

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