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Nach fünfstündiger Fahrt mit der Blechkutsche kamen wir im Mittelalter an. Das Wetter sah zwar nicht sehr vielversprechend aus, aber die Stimmung bei uns war so gut, dass uns das nicht sehr störte.

Nachdem wir durch das Zeittor geschritten waren, wußten meine Augen nicht, wo sie zuerst hinschauen sollten, so viele interressante Dinge gab es mal wieder zu bestaunen. Auf der Marktbühne spielten Satolstelamanderfanz uns sogen die Besucher in ihren Bann, in der Burgkapelle sangen Aliquando zu harfenklängen, Ritter zu Pferd zogen gelegentlich vorüber, die Burgerstürmung war fantastisch und die vielen interessanten und teilweise seltenen Dinge, die es auf dem Markt zu kaufen gab, kann man garnicht alle erwähnen. Leider regnete es wirklich, bis auf einige Pausen, den ganzen Tag. Was uns aber wirklich nicht sonderlich störte, da rundherum einfach alles stimmte.

Eine gelegentliche Einkehr in die Taverne verhalf uns zu immer neuer Antriebskraft. Und ein jeder von uns wurde mit irgendetwas, lang gesuchtem, fündig. Und so kam es dass sich unsere Geldkatzen schnell schmälerten. Es ist nun "amtlich": Ilsabe ist die Gemahlin Ritter Rudolfs und zum Zeichen seiner Liebe schenkte er ihr "den Ring". Dazu: Alles Gute, Ihr Beiden! Gegen Nachmittag konnte man einen weit schallenden Jubelschrei hören. Er kam aus der Kehle von unserer Ilsabe. (Oder sollte ich nun Ivok sagen?) :o) Sie hatte nach langem Suchen endlich neue Schuhe gefunden. Es sprach sich schnell herum, wer an diesem Tage zu neuen Schuhen gekommen war und bald hörte man es überall verlauten:" Habt Ihr es schon gehört..."

Zu späterer Stunde kehrten die Holsteiner noch in einem Gasthaus ein und auch hier wurden die Bäuche noch einmal gefüllt. Und so fiel ich gegen Mitternacht, schon halb schlafend, in mein Bett und schlief wie ein Stein. Aber die Nacht währte nicht lang. Nach einem frühen, kräftigen Frühstück ging es wieder hinauf zur Burg. Die Sonne machte uns am Tage eine zusätzliche Freude und so fuhren wir glücklich und geschafft gegen Mittag wieder gen Norden.

Lieben Gruß,

Ninnoc

 

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