• Startseite
  • Holsteiner
  • Geschichte
  • Termine
  • Galerie neu
  • Wallfahrten
  • Gästebuch
  • Links
  • Bote

Liebes Burgtagebuch!

Gerade sind wir heil von der mittelalterlichen Saisoneröffnung in Bodenteich zurückgekehrt. Ganz heil? Doch, größtenteils. Ganz trocken? Naja, mit Glück. Nach langer Zeit also wieder mal ein fogelvreier Markt unter der Ägide des allseits beliebten Johannes. Nein – vergessen hatte er die Holsteiner nicht… Vielleicht hatte er uns sogar noch so gut in Erinnerung, daß er uns als besonderes Leckerli neben einem berüchtigten Templerlager aufbauen ließ, dessen Gesänge und Tavernenspektakel uns gelegentlich bis tief in die Nacht erfreute. Die Templer revanchierten sich jedoch mit tüchtig Angstschweiß unter den Topfhelmen (der diese sichtbar rosten ließ), als sie sich bei der Burgerstürmung einem Schildwall aus vier rotweißen Holsteiner Recken gegenüber sahen. Doch genug vom blutigen Handwerk, war doch der restliche Markt freundlicher Diplomatie mit „Equitatus Holsatiae“, „Equitatus ab Numquam“ und ähnlichen Aequivalenten gewidmet. Noch so vieles wäre zu erzählen: Von dem eifrigen Gast, dem Ordensritter Godfrey de Outremer, der wacker unsere Mannschaft verstärkte, vom Bogenturnier, an dem ich selbst teilnehmen durfte (untere Plazierung…), einem grandiosen nächtlichen Spielleute-Jamboree mit Henrike, von wadenstärkenden Fußwanderungen zu Park- und Sanitärmöglichkeiten und von einem deftigen Regen, der zwei Stunden vor Marktende sämtliche Besucher vertrieb und den armen Menschen, die Sonntag ihre Zelte packen mußten, beschauliche Stunden des Nachtrocknens bereitete.
Fazit: Modderweich machte seinem Namen alle Ehre, doch Wetter läßt sich bekanntlich nicht beeinflussen. Das Marktkonzept war allerdings schon mal besser, denn die anwesenden Heerlager waren qualitativ hochwertig, vielseitig und hätten mehr Würdigung verdient.

Al fol!  

Dein Gerold

 

zurück